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Die Welpen
Die Nachgeburtszeit wird in vier Phasen unterteilt:
1. Neonatalphase
Umfasst die Zeit von der Geburt bis zum 2. Lebenstag
2. Saugphase
Zeit bis zum Anfüttern
3. Beifütterungsphase
Beginnt 3-4 Wochen nach der Geburt
4. Absetzungsphase
zwischen der 6.-8. Lebenswoche
Das Geburtsgewicht von detschen Schäferhundwelpen liegt zwischen 450 und 700 g. Bei geringer Wurfzahl ist das Geburtsgewicht höher, bei gerößeren WÜrfen geringer.
Verluste
Etwa 15% der befruchteten und eingenisteten Eizellen entwickeln sich nicht, sterben ab und werden resorbiert. Der Anteil toter Welpen liegt bei 5-7%, wobei Rüden häufiger betroffen sind. Bis zur 6. Lebenswoche liegt die Sterblichkeit bei 35%.
Atmung
Im Laufe der Geburt ist der Kreislauf des Welpen, bis auf die Versorgung von Gehirn und Herz, verringert. Es kann zu einem Atemstillstand kommen, der bis zu einer halbe Minute andauern kann..Die Hündin fördert die Atmung durch eifriges Belecken. Stellt sich trotzdem keine Atmung ein, liegt eine Störung vor. Stimlierende Massage des Welpen sollte längere Zeit, bis zu 20 Minuten, fortgeführt werden.
Körpertemperatur
Bei der Geburt liegt die Körpertemperatur bei 37-38°. In der ersten Lebenswoche sollte die Umgebungstemperatur 28-30° betragen., in der 2.-3. Lebenswoche 24-26°, 4. Lebenswoche 20-21°.Rotlichtbestrahlung von oben ist eher als ungünstig anzusehen, da Rotlich austrocknend wirkt.
Immunsystem
Wichtig ist die erste Milch der Mutter (Kolostrum). Mit ihr werden die Antikörper der Mutter auf die Welpen übertragen. Nach 3 Tagen, kann durch weitere Reifung der Darmschleimhaut keine Übertragung mehr erfolgen.
Nabelschnur
Diese trocknet innerhalb von zwei Tagen aus unf fällt dann in den folgenden 3 Tagen ab.
Augen und Ohren
Sind bei der Geburt verklebt und öffnen sich am 10. Tag. Die Augen sind zunächst blaugrau. Fokussieren beginnt mit 3-4 Wochen, mit 4-6 Wochen können die Welpen sehen. Die Ohren öffnen sich um den 13. Tag.
Gewichtsentwicklung
Das Geburtsgewicht sollte sich bis zum 10. Tag verdoppelt haben, in der 2. Lebenswoche das 2 bis 3-fache, in der 3. Lebenswoche das 6-fache des Geburtsgewichts betragen.



